Die Swiss Indoors Basel erhalten einen der derzeit spannendsten Namen im Welttennis: Rafael Jódar wird Ende Oktober erstmals beim Schweizer ATP-500-Turnier antreten. Der erst 19-jährige Spanier hat innerhalb kürzester Zeit einen aussergewöhnlichen Aufstieg geschafft und steht inzwischen auf Platz 13 der Weltrangliste. In Basel trifft er auf ein hochkarätiges Teilnehmerfeld.
Die Organisatoren der Swiss Indoors bestätigten Jódars Verpflichtung am Freitag. Das traditionsreiche Turnier findet vom 26. Oktober bis 1. November 2026 in Basel statt.
Belinda Bencic hat bei den US Open für einen starken Schweizer Auftritt gesorgt. Gemeinsam mit dem Italiener Flavio Cobolli erreichte die 29-Jährige im Mixed-Doppel das Finale im Arthur Ashe Stadium. Dort fehlte dem Duo nur noch ein letzter Schritt zum Titel: Gegen Karolina Muchova und Jakub Mensik unterlagen Bencic und Cobolli nach einem wechselhaften Endspiel mit 3:6, 6:1 und 6:10 im entscheidenden Match-Tiebreak.
Für Bencic war der Finaleinzug dennoch ein bemerkenswertes Ergebnis. Noch wenige Wochen zuvor hatte sie wegen Hüftproblemen mit gesundheitlichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Beim WTA-Turnier in Toronto musste die Schweizerin vor ihrem Viertelfinal zurückziehen. In New York zeigte sie nun, dass sie auf höchstem Niveau wieder konkurrenzfähig ist.
Gemeinsam mit Cobolli entwickelte sich Bencic innerhalb kürzester Zeit zu einem der stärksten Teams des neu gestalteten Mixed-Wettbewerbs der US Open.
Das Schweizer Tennis hat am Wochenende einen wichtigen Erfolg gefeiert. Dominic Stricker gewann das ATP-Challenger-Turnier in Sion und setzte damit kurz vor den US Open ein starkes Zeichen.
Der 24-jährige Berner besiegte im Final Benjamin Hassan aus dem Libanon mit 6:1, 2:6 und 6:2. Für Stricker war der Heimsieg besonders wertvoll, nachdem seine Saison zuvor nicht durchgehend nach Wunsch verlaufen war.
Das Turnier im Wallis entwickelte sich aus Schweizer Sicht erfreulich. Stricker, als Nummer 6 gesetzt und mit einer Wildcard gestartet, spielte sich mit mehreren überzeugenden Auftritten durch das Tableau. Im Halbfinal bezwang er den Italiener Tommaso Compagnucci klar mit 6:2 und 6:2. Bereits zuvor hatte er unter anderem den Schweizer Mika Brunold in zwei Sätzen ausgeschaltet.
Roger Federer machte aus Tennis in der Schweiz zeitweise ein nationales Ereignis. Martina Hingis stand schon als Teenagerin an der Spitze der Welt, Stan Wawrinka gewann drei Grand-Slam-Titel, Belinda Bencic wurde Olympiasiegerin. Eine solche Häufung von Weltklasse ist alles andere als selbstverständlich.
Seit Federers Rücktritt fehlt dem Schweizer Tennis deshalb jene Persönlichkeit, wegen der selbst Menschen Wimbledon oder die Australian Open einschalteten, die sonst kaum einen Tennismatch verfolgten. Doch hat die Schweiz deshalb tatsächlich das Interesse an diesem Sport verloren? Die aktuellen Zahlen erzählen eine andere Geschichte: Der Federer-Effekt ist verschwunden – Tennis aber keineswegs.
Auf dem Tennisplatz erleben Kinder unmittelbar, was ihr eigenes Handeln bewirkt. Sie treffen Entscheidungen, bewältigen Fehler und erkennen ihre Fortschritte. Solche Erfahrungen können das Selbstvertrauen stärken und weit über den Sport hinauswirken.
Entscheidend ist jedoch das Umfeld. Ein kindgerechtes Training, realistische Erwartungen und ein konstruktiver Umgang mit Niederlagen schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Kinder am Tennis wachsen. Übertriebener Leistungsdruck kann dagegen Freude und Selbstwert beeinträchtigen.
Ein Sprint zum Stoppball, ein abrupter Richtungswechsel an der Grundlinie, die Rotation beim Aufschlag: Tennis verlangt dem Körper innerhalb weniger Sekunden sehr unterschiedliche Bewegungen ab. Beine beschleunigen und bremsen, Rumpf und Hüfte übertragen Kraft, Schulter und Arm führen schnelle Schlagbewegungen aus. Direkt aus dem Alltag auf den Platz zu treten und sofort mit maximaler Intensität zu spielen, passt schlecht zu diesen Anforderungen. Ein dynamisches Aufwärmen erhöht schrittweise die Belastung und bereitet Beweglichkeit, Koordination und tennisnahe Bewegungsmuster auf Training oder Match vor.
Dabei geht es nicht darum, vor dem ersten Ball möglichst lange zu dehnen. Fachorganisationen wie die International Tennis Federation und die United States Tennis Association setzen vor dem Spiel auf ein dynamisches Warm-up: erst Kreislauf und Körpertemperatur erhöhen, anschliessend Gelenke und Muskulatur aktiv durch den benötigten Bewegungsumfang führen und schliesslich Seitwärtsbewegungen, kurze Antritte sowie Schlagbewegungen einbauen. Rund zehn Minuten können für eine kompakte Routine genügen. Bei höherer Spielintensität, kühlen Bedingungen oder individuellen Beschwerden kann eine längere Vorbereitung sinnvoll sein.
Kein anderer Schlag im Tennis lässt sich so vollständig vorbereiten wie der Aufschlag. Der Ball kommt nicht vom Gegner, Zeit und Ausgangsposition sind bekannt. Trotzdem scheitern viele Aufschläge an einem ungenauen Ballwurf, einem verkrampften Griff oder einer Bewegung, die nur aus dem Arm kommt.
Ein guter Aufschlag muss nicht maximal schnell sein. Wichtiger sind ein sauberer Treffpunkt, eine wiederholbare Bewegung und ein klares Ziel. Wer die einzelnen Phasen versteht und zunächst ohne Tempodruck trainiert, verbessert Sicherheit, Platzierung und Geschwindigkeit zugleich.
Ein hochwertiger Tennisschläger kann sich kraftlos, unpräzise oder unangenehm hart anfühlen, wenn die Besaitung nicht zum Spieler passt. Saitenmaterial, Durchmesser und Bespannungshärte beeinflussen Komfort, Kontrolle, Spin und Haltbarkeit. Dabei ist die teuerste oder härteste Besaitung keineswegs automatisch die beste.
Die passende Kombination richtet sich nach Spielstärke, Schlagtechnik, Häufigkeit des Trainings und möglichen Beschwerden an Handgelenk, Ellbogen oder Schulter. Wer die wichtigsten Unterschiede kennt und sein Setup dokumentiert, kann die Besaitung schrittweise an die eigenen Bedürfnisse anpassen.
Der erste Punkt zählt 15, der zweite 30 und der dritte 40. Danach kann das Spiel bereits gewonnen sein – oder bei 40:40 noch lange weitergehen. Die Zählweise im Tennis wirkt zunächst unnötig kompliziert. Hinter den ungewöhnlichen Zahlen steckt jedoch ein klares System.
Wer Punkte, Games, Sätze und Tie-Breaks auseinanderhält, kann einen Spielstand schnell lesen. Dieser Ratgeber erklärt die wichtigsten Regeln Schritt für Schritt und zeigt, weshalb die bekannte Folge 15, 30 und 40 zwar sehr alt ist, ihr genauer Ursprung aber bis heute nicht zweifelsfrei feststeht.
Die Swiss Indoors Basel erweitern den Kreis ihrer Premium Partner (Basel, Emirates, Holcim, Sharp und IWB) und begrüssen mit AVEA eines der innovativsten Schweizer Unternehmen im Bereich Longevity und Performance Health.
Damit wird AVEA neuer Premium Partner des bedeutendsten Tennisturniers der Schweiz.
Eine gut gepackte Tennistasche sorgt dafür, dass Sie sich auf dem Platz ganz auf Ihr Spiel konzentrieren können.
Schläger und Bälle bilden die Grundlage, doch gerade an heissen Sommertagen entscheiden Getränke, Sonnenschutz und ein frisches Griffband darüber, wie entspannt eine Trainingseinheit verläuft.
Zwei-, drei- oder doch fünfmal pro Woche? Wer als Hobbyspielerin oder Hobbyspieler wirklich Fortschritte machen will, ohne Arm, Schulter oder Motivation zu überlasten, sollte sich weniger an Profi-Trainingsplänen orientieren als an den eigenen Zielen und dem, was der Körper realistisch verkraftet.
Die Frage nach der richtigen Trainingshäufigkeit lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten. Sie hängt vom Spielniveau, vom Ziel und nicht zuletzt von der Regenerationsfähigkeit des eigenen Körpers ab. Ein Blick auf die Empfehlungen von Sportmedizin und Tennistrainern hilft aber, die eigene Trainingsplanung auf ein solides Fundament zu stellen.
Die Ischgl Trophy bringt von 2. bis 5. Dezember 2026 zum zweiten Mal internationale Tennisstars für ein VIP-Exhibition-Turnier in die Tiroler Berge. Mit dabei sind unter anderem die beiden Finalisten der Premierenausgabe, Dominic Thiem und Tommy Haas.
Das Turnier verbindet Weltklasse-Tennis mit alpinem Lifestyle, Wintersport und einem vielfältigen Rahmenprogramm und setzt damit erneut einen besonderen Akzent zum Auftakt der Wintersaison.
Die diesjährige Delegiertenversammlung von Swiss Tennis stand im Zeichen der Gesamterneuerungswahlen des Zentralvorstandes. Präsident René Stammbach wurde für weitere vier Jahre bestätigt, Timea Bacsinszky und Maria-Laura Eldahuk nehmen neu Einsitz im obersten Strategie- und Kontrollorgan des Verbandes.
Des Weiteren freut sich Swiss Tennis über ein erfolgreiches Geschäftsjahr sowie steigende Zahlen im Wettkampf- und speziell im Nachwuchsbereich.
Am Freitag, 29. Mai 2026, wird Winterthur zum Zentrum des Schweizer Schulsports: Rund 2500 Jugendliche aus der ganzen Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein messen sich in elf Sportarten. Mit 459 gemeldeten Teams wird ein neuer Höchstwert seit 2019 erreicht.
Nach 14 Jahren gastiert die grösste Schulsportveranstaltung der Schweiz wieder im Kanton Zürich. Mit 47 Teams wird der Gastgeberkanton die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen, gefolgt vom Kanton Baselland mit 36 und dem Kanton Waadt mit 29 Teams.
Wenn die Internazionali BNL d’Italia die internationale Tenniselite nach Rom zieht, schafft das Hassler Roma einen ebenso exklusiven Rahmen abseits der grossen Courts: Roms wohl spektakulärster Pickleball-Court mit atemberaubendem Panoramablick kehrt für kurze Zeit zurück.
An drei ausgewählten Tagen lädt die stilvolle Rooftop-Bar im 7. Stock dazu ein, das Spiel aus einer ganz besonderen Perspektive zu erleben. Gäste können nicht nur einen Tisch reservieren, sondern auch selbst aktiv werden und den Court betreten – oder das Geschehen entspannt von ihrem Logenplatz aus geniessen.