Grand Slams

Sinners Skihaltung: Stärke mit körperlichem Risiko?

Jannik Sinners aussergewöhnliche Spielhaltung steht nach seinem verletzungsbedingten Saisonende im Mittelpunkt einer neuen Diskussion. Der Weltranglistenerste bewegt sich mit stark gebeugten Knien und einem auffällig tiefen Körperschwerpunkt über den Tennisplatz. Diese Technik erinnert an seine Vergangenheit als erfolgreicher Nachwuchs-Skirennfahrer. Doch könnte gerade diese besondere Stärke den Körper auf Dauer übermässig belasten? Eine Analyse der italienischen Gazzetta dello Sport vom 9. Oktober 2026 beschäftigt sich mit den biomechanischen Besonderheiten des 25-Jährigen. Sinners tiefe Position ermöglicht schnelle Richtungswechsel, grosse Stabilität und kraftvolle Schläge. Gleichzeitig werden Knie, Muskulatur und Sehnen bei jedem Abbremsen und erneuten Beschleunigen stark beansprucht. Der Hintergrund ist aktuell: Sinner hat seine Saison wegen anhaltender Beschwerden am rechten Knie vorzeitig beendet. Seit seinem Wimbledon-Triumph im Juli bestritt er kein offizielles Match mehr. Für das Schweizer Tennis ist die Diskussion besonders interessant, weil Gleichgewicht, Beinarbeit und Bewegungskoordination auch bei der Ausbildung junger Spieler eine zentrale Rolle spielen.

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Ferrero öffnet Sinner die Tür

Juan Carlos Ferrero schliesst eine künftige Zusammenarbeit mit Jannik Sinner ausdrücklich nicht aus. Der langjährige frühere Trainer von Carlos Alcaraz erklärte in einem aktuellen Interview, dass es für ihn kein grundsätzliches Hindernis wäre, künftig den grössten Rivalen seines ehemaligen Schützlings zu betreuen. Eine Vereinbarung mit Sinner gibt es nach Ferreros eigenen Angaben allerdings nicht. Ferrero sucht für 2027 nach einer neuen Aufgabe auf der ATP-Tour. Dabei bevorzugt der frühere Weltranglistenerste nach eigener Aussage einen bereits weit entwickelten Spieler, nachdem die jahrelange Arbeit mit Alcaraz einen enormen zeitlichen und persönlichen Einsatz verlangt hatte. Auf die konkrete Frage nach einem möglichen Engagement bei Sinner erklärte der Spanier, der Name des nächsten Spielers solle für seine Entscheidung grundsätzlich keine entscheidende Rolle spielen. Besondere Brisanz erhält das Gedankenspiel durch die Rivalität zwischen Sinner und Alcaraz. Ferrero machte jedoch deutlich, dass eine Zusammenarbeit mit dem Italiener für ihn keine Aktion gegen seinen früheren Schützling wäre. Alcaraz hat sportlich gerade wieder ein starkes Zeichen gesetzt und beim ATP-Turnier in Tokio seinen ersten Titel seit der langen Verletzungspause gewonnen.

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Djokovic triumphiert zum siebten Mal in Peking

Novak Djokovic hat bei den China Open in Peking seinen 102. Titel auf der ATP-Tour gewonnen. Der 39-jährige Serbe holte den ersten Satz gegen Alex de Minaur mit 7:6 (7:3), ehe der Australier nach dem ersten Game des zweiten Durchgangs verletzungsbedingt aufgeben musste. Für Djokovic ist es der siebte Titel in Peking – bei weiterhin makellosen 34 Siegen aus 34 Matches. De Minaur hatte den ersten Satz lange offen gehalten, musste sich im Tiebreak aber klar geschlagen geben. Nach dem Satz benötigten beide Spieler medizinische Betreuung. Der Australier kehrte mit einer Bandage am linken Oberschenkel auf den Platz zurück, gewann noch das erste Game des zweiten Satzes und beendete die Partie anschliessend wegen seiner körperlichen Probleme. Für Djokovic ist der Erfolg gleichzeitig der erste Turniersieg der Saison 2026. Der Serbe bleibt damit an einem seiner aussergewöhnlichsten Erfolgsorte weiterhin ungeschlagen und steht nun bei 102 Karrieretiteln. Nur wenige Tage zuvor hatte er bereits Alexander Zverev ausgeschaltet und war nach der Disqualifikation von Daniil Medvedev in den Final eingezogen.

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Alcaraz triumphiert in Tokio und ist wieder da

Carlos Alcaraz hat beim ATP-500-Turnier in Tokio seinen ersten Titel seit seiner langen Verletzungspause gewonnen. Der Spanier setzte sich im Final gegen Jiri Lehecka mit 7:6 (7:4), 6:4 durch und verteidigte damit seinen Titel aus dem Vorjahr. Für den 23-Jährigen ist es der dritte Turniersieg der Saison 2026 und der 27. ATP-Titel seiner Karriere. Alcaraz musste im ersten Satz zunächst einem frühen Break hinterherlaufen, fand aber schnell zurück in die Partie. Im Tiebreak lag er zwischenzeitlich 2:4 zurück, gewann danach jedoch fünf Punkte in Serie und sicherte sich den Durchgang. Im zweiten Satz gelang ihm beim Stand von 3:3 das entscheidende Break. Nach 1:36 Stunden verwandelte er seinen ersten Matchball. Der Triumph besitzt für Alcaraz besondere Bedeutung. Wegen einer Verletzung am rechten Handgelenk hatte er ab April mehr als vier Monate pausieren müssen. Erst bei den US Open kehrte er in den Einzel-Wettbewerb zurück. Tokio war nun erst sein drittes Turnier seit dem Comeback – und bereits wieder der erste Titel.

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Sinner beendet Saison 2026 wegen Knieverletzung

Jannik Sinner wird 2026 kein Turnier mehr bestreiten. Der Weltranglistenerste beendet seine Saison wegen anhaltender Probleme am rechten Knie vorzeitig und unterzieht sich einer weiteren Behandlung. Der Italiener hat seit seinem Wimbledon-Triumph im Juli kein offizielles Match mehr bestritten und richtet den Fokus nun vollständig auf eine Rückkehr im Jahr 2027. Sinner bestätigte den Entscheid am Dienstag. Gemeinsam mit seinem medizinischen Team sei festgelegt worden, die Entzündung im rechten Knie jetzt weiter zu behandeln, damit genügend Zeit für eine vollständige Genesung und die Vorbereitung auf die kommende Saison bleibt. Damit fällt der 25-Jährige unter anderem auch für die ATP Finals in Turin aus. Die Konsequenzen reichen über Sinners eigene Saison hinaus. Alexander Zverev erhält durch den Ausfall eine grosse Chance, den Italiener noch 2026 an der Spitze der Weltrangliste abzulösen. Sinner führt zwar weiterhin, kann in den kommenden Wochen aber keine Punkte mehr sammeln oder aus dem Vorjahr verteidigen.

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Sinner trainiert wieder voll – Peking bleibt das Comeback-Ziel

Jannik Sinner setzt seine Vorbereitung auf das geplante Comeback in Peking fort. Der Weltranglistenerste trainiert inzwischen wieder regelmässig in Monte Carlo, nachdem ihn eine Sehnenentzündung im rechten Knie seit seinem Wimbledon-Triumph im Juli ausser Gefecht gesetzt hatte. Sinner absolvierte in den vergangenen Tagen mehrere Einheiten auf dem Platz und arbeitet dabei schrittweise wieder mit höheren Belastungen. Entscheidend bleibt weiterhin, wie das rechte Knie auf aufeinanderfolgende Trainingstage, Richtungswechsel und längere Ballwechsel reagiert. Bislang gibt es keine offizielle Absage für Peking. Die China Open beginnen am 30. September. Damit bleiben Sinner nur noch wenige Tage, um genügend Matchfitness für seine Rückkehr aufzubauen. Sein Team will dabei kein Risiko eingehen: Peking bleibt das Ziel, eine endgültige Entscheidung über den Start soll aber erst nach den nächsten Belastungstests fallen.

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Stricker eröffnet gegen Fonseca – Wawrinka folgt

Die Reihenfolge für das Davis-Cup-Duell zwischen Brasilien und der Schweiz in Rio de Janeiro steht fest. Dominic Stricker eröffnet am Freitag gegen Brasiliens Topspieler João Fonseca, anschliessend trifft Stan Wawrinka auf Gustavo Heide. Für die Schweiz geht es um den Einzug in die Qualifiers 2027. Der erste Ballwechsel in der Farmasi Arena ist am Freitag um 15.00 Uhr Ortszeit beziehungsweise 20.00 Uhr Schweizer Zeit vorgesehen. Stricker, aktuell die Nummer 262 der Welt, trifft erstmals auf den Weltranglisten-29. Fonseca. Danach bekommt es Wawrinka mit Heide zu tun, der derzeit auf ATP-Rang 123 geführt wird. Besondere Bedeutung erhält die Begegnung durch Wawrinkas Abschied vom Davis Cup. Der 41-Jährige bestreitet in Rio seine letzte Begegnung für das Schweizer Team. Der dreifache Grand-Slam-Sieger und Davis-Cup-Champion von 2014 führt die Mannschaft von Captain Severin Lüthi bei diesem wichtigen Aufstiegsduell nochmals an.

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Zverev gewinnt US Open – zweiter Grand-Slam-Titel

Alexander Zverev ist US-Open-Champion 2026. Der 29-jährige Deutsche bezwingt Ben Shelton im Final von New York mit 6:3, 7:6 (7:2), 5:7 und 6:2 und gewinnt nach Roland Garros seinen zweiten Grand-Slam-Titel. Für Zverev ist es der erste Triumph in Flushing Meadows. Der topgesetzte Deutsche kontrolliert die Partie über weite Strecken mit seinem starken Aufschlag und seiner Konstanz von der Grundlinie. Shelton kämpft sich nach einem 0:2-Satzrückstand noch einmal zurück, doch Zverev reagiert im vierten Durchgang sofort und entscheidet den Final nach 3 Stunden und 37 Minuten für sich. Mit dem Erfolg schliesst Zverev zugleich eine offene Rechnung mit den US Open. 2020 hatte er im Final gegen Dominic Thiem bereits mit 2:0 Sätzen geführt und den Titel noch aus der Hand gegeben. Für Schweizer Tennisfans endete das Turnier ebenfalls mit einem Finalauftritt: Belinda Bencic hatte zusammen mit Flavio Cobolli im Mixed-Doppel-Endspiel gestanden.

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Jannik Sinner beendet dreiwöchige Knie-Therapie – Comeback in Peking bleibt das Ziel

Positive Nachrichten von Jannik Sinner: Der Weltranglistenerste hat seine dreiwöchige Behandlung am rechten Knie im J Medical in Turin abgeschlossen. Der 25-jährige Italiener ist nach Monte-Carlo zurückgekehrt und will dort schrittweise wieder ins reguläre Tennistraining einsteigen. Als Ziel für sein Comeback bleibt das ATP-500-Turnier in Peking Ende September bestehen. Sinner hatte zuletzt wegen einer extra-artikulären Sehnenentzündung im rechten Knie pausieren müssen. In Turin absolvierte der Wimbledon-Sieger neben medizinischen Behandlungen auch Physiotherapie, gezieltes Muskeltraining und Belastungstests auf dem Tennisplatz. Die Reaktion des Knies fiel nach Angaben aus seinem Umfeld positiv aus. Trotz der Fortschritte will Sinner nichts überstürzen. Erst die kommenden Trainingstage in Monte-Carlo sollen zeigen, wie das Knie auf intensivere Belastungen, schnelle Richtungswechsel und längere Einheiten reagiert. Verläuft auch diese Phase ohne Schmerzen, soll die Rückkehr auf die ATP-Tour in Peking erfolgen.

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Zverev gegen Shelton – heute steigt der US-Open-Final

Heute Abend fällt bei den US Open 2026 die Entscheidung im Männer-Einzel. Alexander Zverev trifft im Arthur Ashe Stadium auf den Amerikaner Ben Shelton, der erstmals in einem Grand-Slam-Final steht. Das Endspiel beginnt um 20.00 Uhr Schweizer Zeit. Zverev geht als Nummer 1 der Setzliste und mit einem deutlichen Vorteil im direkten Vergleich ins Endspiel. Der 29-jährige Deutsche hat alle vier bisherigen Duelle mit Shelton gewonnen und greift nach seinem zweiten Grand-Slam-Titel der Saison. Shelton setzt dagegen auf seinen gewaltigen Aufschlag und die Unterstützung des New Yorker Publikums. Der 23-Jährige könnte als erster US-Amerikaner seit Andy Roddick 2003 wieder den Männer-Titel bei den US Open gewinnen und eine 23-jährige Durststrecke beenden.

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Rybakina gewinnt US Open und wird neue Nummer 1

Elena Rybakina ist US-Open-Siegerin 2026. Die 27-Jährige aus Kasachstan bezwingt Aryna Sabalenka im Final von New York mit 6:4, 5:7, 6:2 und gewinnt damit den dritten Grand-Slam-Titel ihrer Karriere. Am Montag übernimmt Rybakina zudem erstmals die Führung in der WTA-Weltrangliste. Im Arthur Ashe Stadium liefert sich Rybakina mit der zweifachen Titelverteidigerin einen intensiven Final über 2:21 Stunden. Nach einem starken ersten Satz muss sie den zweiten Durchgang abgeben, findet im Entscheidungssatz aber sofort wieder zu ihrer Linie zurück. Für Sabalenka endet damit eine beeindruckende Serie in New York. Die Belarussin hatte die US Open 2024 und 2025 gewonnen und war mit 19 Siegen in Folge beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres in den Final eingezogen. Rybakina verhindert den dritten Titel in Serie.

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Blockx muss aufgeben – Khachanov im US-Open-Halbfinal

Karen Khachanov steht zum zweiten Mal in seiner Karriere im Halbfinal der US Open. Sein Viertelfinal gegen Alexander Blockx endete vorzeitig, nachdem der körperlich angeschlagene Belgier beim Stand von 6:2, 7:5 und 3:2 für Khachanov aufgeben musste. Im Halbfinal wartet nun Alexander Zverev. Khachanov kontrollierte den ersten Satz und nahm Blockx zweimal den Aufschlag ab. Der 21-jährige Belgier liess sich anschliessend medizinisch behandeln und kämpfte während der Partie mit mehreren körperlichen Problemen. Bereits bei seinem historischen Einzug in den Viertelfinal hatte Blockx mit starken Rippenproblemen gekämpft. Gegen Khachanov kamen nun weitere Beschwerden hinzu und beendeten seinen überraschenden Lauf in New York.

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Gauff überlebt Drama gegen Andreeva

Coco Gauff steht nach einem dramatischen Comeback im Halbfinal der US Open. Die Amerikanerin wehrt gegen Mirra Andreeva zwei Matchbälle ab und gewinnt nach 2:19 Stunden mit 2:6, 7:6 (9:7), 6:2. Im Halbfinal wartet die neue Weltnummer 1 Elena Rybakina. Gauff erwischt im Arthur Ashe Stadium einen schwierigen Start und verliert den ersten Satz nach nur 26 Minuten deutlich. Andreeva dominiert mit ihrem ersten Aufschlag und setzt die fehleranfällige Vorhand der Amerikanerin konsequent unter Druck. Im zweiten Durchgang entwickelt sich ein völlig anderes Match. Gauff kämpft sich in den Tiebreak, gerät dort zweimal nur einen Punkt vom Ausscheiden entfernt und rettet beide Matchbälle, bevor sie die Partie endgültig dreht.

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Zverev stürmt ins US-Open-Halbfinal

Alexander Zverev steht bei den US Open im Halbfinal. Der topgesetzte Deutsche bezwingt Botic van de Zandschulp in nur 2:17 Stunden mit 6:2, 7:5, 6:1. Mit seinem 23. Grand-Slam-Sieg der Saison stellt Zverev zugleich einen neuen deutschen Rekord auf. Der 29-Jährige kontrolliert das Viertelfinal im Arthur Ashe Stadium über weite Strecken. Lediglich im zweiten Satz gerät Zverev kurz unter Druck und muss beim Stand von 4:5 einen Satzball abwehren. Danach übernimmt der French-Open-Sieger wieder das Kommando. Zverev holt sich den zweiten Durchgang mit 7:5 und lässt seinem niederländischen Gegner im abschliessenden Satz keine Chance mehr.

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Rybakina ist neue Weltnummer 1

Elena Rybakina wird erstmals die Nummer 1 der Tenniswelt. Die Kasachin bezwingt Qinwen Zheng im Viertelfinal der US Open nach 2:14 Stunden mit 3:6, 6:1, 6:4 und löst damit Aryna Sabalenka an der Spitze der WTA-Weltrangliste ab. Rybakina musste im Arthur Ashe Stadium erstmals bei diesem Turnier einen Satz abgeben. Nach dem verlorenen Auftaktdurchgang reagierte die Australian-Open-Siegerin jedoch eindrücklich und erzwang mit einem klaren 6:1 den Entscheidungssatz. Dort stand die 27-Jährige beim Stand von 3:4 nochmals unter grossem Druck. Rybakina wehrte einen Breakball ab, gewann anschliessend drei Games in Folge und verwandelte den Sieg gleichzeitig in den grössten Ranking-Meilenstein ihrer Karriere.

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Shelton stürzt Alcaraz im US-Open-Wahnsinn – Halbfinal gegen Tiafoe

Ben Shelton sorgt bei den US Open für einen der grössten Siege seiner Karriere. Der Amerikaner bezwingt Titelverteidiger Carlos Alcaraz nach einem dramatischen Fünf-Satz-Krimi mit 6:7 (5:7), 6:1, 6:3, 1:6, 7:6 (10:7). Im Halbfinal kommt es nun zum amerikanischen Duell mit Frances Tiafoe. Shelton liegt nach dem verlorenen ersten Satz zunächst zurück, dreht die Partie danach aber mit zwei herausragenden Durchgängen. Alcaraz schlägt im vierten Satz nochmals eindrucksvoll zurück und erzwingt einen Entscheidungssatz. Dort kann sich keiner der beiden entscheidend absetzen. Erst im Match-Tiebreak fällt tief in der New Yorker Nacht die Entscheidung: Shelton behält die Nerven, gewinnt die Kurzentscheidung mit 10:7 und schlägt Alcaraz erstmals in seiner Karriere.

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Sabalenka übersteht Tiebreak-Krimi und steht im US-Open-Halbfinal

Aryna Sabalenka bleibt bei den US Open auf Titelkurs. Die Weltranglistenerste bezwingt Wimbledon-Siegerin Linda Noskova in einem hochklassigen Viertelfinal mit 7:6 (7:1), 3:6, 7:6 (10:7). Im Entscheidungssatz dreht Sabalenka einen 2:4-Rückstand und zieht zum sechsten Mal in Folge in den Halbfinal von New York ein. 2 Stunden und 22 Minuten liefern sich Sabalenka und Noskova im Arthur Ashe Stadium einen intensiven Kampf. Erst im Match-Tiebreak des dritten Satzes fällt die Entscheidung zugunsten der zweifachen Titelverteidigerin. Für Sabalenka ist es bereits der 18. Sieg in Serie bei den US Open. Ihre Chance auf den dritten Titel hintereinander und die Verteidigung der Weltranglistenführung lebt damit weiter.

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Khachanov ringt Tien in fünf Sätzen nieder – jetzt wartet Blockx

Karen Khachanov steht nach einem fast vierstündigen Fünfsatz-Krimi im Viertelfinal der US Open. Der ungesetzte Russe bezwang den als Nummer 14 gesetzten Amerikaner Learner Tien mit 7:5, 4:6, 6:7 (6:8), 6:1 und 6:4. In der Runde der letzten acht wartet nun der belgische Überraschungsmann Alexander Blockx. Khachanov lag nach drei Sätzen mit 1:2 zurück, reagierte danach aber eindrücklich. Im vierten Durchgang liess der 30-Jährige Tien beim 6:1 kaum noch zur Entfaltung kommen. Im Entscheidungssatz blieb die Partie lange offen, ehe Khachanov erneut die entscheidenden Punkte gewann und nach 3 Stunden und 50 Minuten den Viertelfinal-Einzug perfekt machte. Für Blockx steht damit der nächste grosse Test fest. Der 21-jährige Belgier hatte zuvor mit seinem Sieg gegen Francisco Cerundolo belgische US-Open-Geschichte geschrieben.

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