Spiele

Federer vor grosser Ehrung: Aufnahme in die Hall of Fame

Roger Federer steht vor einer der grössten Ehrungen, die der Tennissport zu vergeben hat. Am Samstag wird der 45-jährige Schweizer in Newport offiziell in die International Tennis Hall of Fame aufgenommen. Bereits am Freitag greift Federer auf den historischen Rasenplätzen nochmals zum Schläger. Wenige Tage nach seinem gefeierten Auftritt bei den US Open wird damit eine aussergewöhnliche Karriere ein weiteres Mal gewürdigt. Die Feierlichkeiten in Newport im US-Bundesstaat Rhode Island dauern vom 27. bis 29. August. Am Freitag steht zunächst der sogenannte Celebrity Pro Classic auf dem Programm. Federer spielt dabei nochmals auf Rasen – jenem Belag, auf dem er während seiner aktiven Karriere einige seiner grössten Erfolge gefeiert hat.

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Dominic Stricker triumphiert in Sion – starkes Zeichen für das Schweizer Tennis

Das Schweizer Tennis hat am Wochenende einen wichtigen Erfolg gefeiert. Dominic Stricker gewann das ATP-Challenger-Turnier in Sion und setzte damit kurz vor den US Open ein starkes Zeichen. Der 24-jährige Berner besiegte im Final Benjamin Hassan aus dem Libanon mit 6:1, 2:6 und 6:2. Für Stricker war der Heimsieg besonders wertvoll, nachdem seine Saison zuvor nicht durchgehend nach Wunsch verlaufen war.

Das Turnier im Wallis entwickelte sich aus Schweizer Sicht erfreulich. Stricker, als Nummer 6 gesetzt und mit einer Wildcard gestartet, spielte sich mit mehreren überzeugenden Auftritten durch das Tableau. Im Halbfinal bezwang er den Italiener Tommaso Compagnucci klar mit 6:2 und 6:2. Bereits zuvor hatte er unter anderem den Schweizer Mika Brunold in zwei Sätzen ausgeschaltet.

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Schweizer Tennis nach Federer: Was bleibt?

Roger Federer machte aus Tennis in der Schweiz zeitweise ein nationales Ereignis. Martina Hingis stand schon als Teenagerin an der Spitze der Welt, Stan Wawrinka gewann drei Grand-Slam-Titel, Belinda Bencic wurde Olympiasiegerin. Eine solche Häufung von Weltklasse ist alles andere als selbstverständlich. Seit Federers Rücktritt fehlt dem Schweizer Tennis deshalb jene Persönlichkeit, wegen der selbst Menschen Wimbledon oder die Australian Open einschalteten, die sonst kaum einen Tennismatch verfolgten. Doch hat die Schweiz deshalb tatsächlich das Interesse an diesem Sport verloren? Die aktuellen Zahlen erzählen eine andere Geschichte: Der Federer-Effekt ist verschwunden – Tennis aber keineswegs.

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