28. Oktober 2026

Djokovic über Federer: Respekt, aber keine Freundschaft

Novak Djokovic spricht an den Swiss Indoors Basel ungewöhnlich offen über sein Verhältnis zu Roger Federer. Der 39-jährige Serbe erklärt, dass zwischen den beiden Tennislegenden trotz jahrelanger Rivalität nie eine persönliche Beziehung abseits des Platzes entstanden sei. Ganz anders beschreibt Djokovic seine Verbindung zu Stan Wawrinka. Gegenüber Blick äussert er sich zudem ausführlich über seine Familie, seine Zukunft im Tennis und die politische Entwicklung in Serbien. An der Medienkonferenz vom Dienstag, 27. Oktober 2026, blickt Djokovic auf die wichtigsten Schweizer Weggefährten seiner Karriere zurück. Federer habe stets seinen grossen Respekt genossen, erklärt der 24-fache Grand-Slam-Sieger. Die Beziehung sei allerdings rein professionell gewesen. Wawrinka bezeichnet er dagegen als einen Menschen, zu dem er immer eine besonders gute Verbindung gehabt habe. Die Aussagen fallen während Djokovics erster Teilnahme an den Swiss Indoors seit 2011. Im Jahr 2009 hatte er Federer im Basler Final besiegt, 2010 verlor er das Endspiel gegen den Lokalmatador. Nun kehrt der Serbe mit 102 ATP-Titeln zurück und könnte ausgerechnet in Federers Heimatstadt mit dessen Marke von 103 Turniersiegen gleichziehen.

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Bertola in Basel ausgeschieden – Shapovalov beendet Tessiner Hoffnungen

Für Rémy Bertola endet der Auftritt an den Swiss Indoors Basel 2026 in der ersten Hauptrunde. Der 28-jährige Tessiner scheidet am Mittwoch, 28. Oktober, gegen den kanadischen Linkshänder Denis Shapovalov aus. Nach zwei überzeugenden Qualifikationssiegen gelingt ihm damit auch bei seiner zweiten Hauptfeldteilnahme in Basel nicht der erhoffte Durchbruch auf ATP-500-Stufe. Bertola hatte sich seinen Platz im Hauptfeld verdient. Am Samstag bezwang er zunächst seinen Schweizer Landsmann Jakub Paul deutlich mit 6:2, 6:1. Einen Tag später setzte er sich gegen Mika Brunold mit 7:6 (7:5), 6:4 durch. Damit qualifizierte sich der Luganeser wie bereits im Vorjahr für das bedeutendste Schweizer Hallenturnier. Mit Shapovalov wartete allerdings ein international erfahrener Gegner. Der 27-jährige Kanadier gehörte bereits zu den besten zehn Tennisspielern der Welt und erreichte bei seinen letzten beiden Basler Auftritten jeweils den Viertelfinal. Für Bertola bleibt trotz des Ausscheidens die erfolgreiche Qualifikation ein positives Ergebnis seiner Turnierwoche.

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Stan Wawrinka verabschiedet sich in Basel – eine grosse Karriere endet

Stan Wawrinkas aussergewöhnliche Tenniskarriere ist zu Ende. Der 41-jährige Waadtländer verliert am Dienstagabend, 27. Oktober 2026, sein letztes Profimatch an den Swiss Indoors Basel gegen Jiří Lehečka mit 5:7, 6:7 (2:7). Um 23.02 Uhr endet eine Laufbahn mit drei Grand-Slam-Titeln, Olympiagold, einem Davis-Cup-Triumph und 16 ATP-Turniersiegen. Vor rund 9'200 Zuschauern in der St. Jakobshalle zeigt Wawrinka noch einmal seine grosse Klasse. Gegen den 17 Jahre jüngeren Tschechen hält er während fast zwei Stunden mit und bringt den zweiten Satz ins Tiebreak. Ausgerechnet ein Fehler mit seiner legendären einhändigen Rückhand besiegelt schliesslich die Niederlage. Anschliessend wird der Schweizer mit stehenden Ovationen verabschiedet. Mit Wawrinka verliert das Schweizer Tennis einen seiner erfolgreichsten Spieler. Während Roger Federer die Herzen mit seiner Eleganz eroberte, wurde Wawrinka zum Sinnbild für Durchhaltewillen und harte Arbeit. Seine drei Grand-Slam-Triumphe gelangen ihm mitten in der Ära von Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic. Am 19. Dezember folgt in Genf noch eine Abschiedsshow.

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Erste Hallensaison: So gelingt der Wechsel von Sand auf Teppich oder Hartplatz

Der Schritt vom Sandplatz in die Halle verändert mehr als das Tempo. Auf Teppich oder Hartplatz springt der Ball meist flacher und berechenbarer ab, die Reaktionszeit schrumpft und das Abbremsen funktioniert anders. Wer die ersten Einheiten als Anpassungsphase versteht, findet schneller einen sicheren Rhythmus. In der Schweiz beginnt mit den kühleren Monaten für viele Hobbyspielerinnen und Hobbyspieler die Hallensaison. Dort warten je nach Anlage textile Teppiche, Beläge mit losem Granulat oder feste Hartplätze. Diese Systeme verlangen unterschiedliche Schuhe und Bewegungsmuster. Entscheidend ist deshalb nicht nur, „indoor“ zu trainieren, sondern den konkreten Platz vor der ersten Buchung zu kennen.

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Sandplatz nach Regen: Woran erkennt man, ob er wieder bespielbar ist?

Ein Sandplatz ist nach Regen nicht schon deshalb spielbereit, weil keine Tropfen mehr fallen. Entscheidend ist, ob die wassergebundene Decke wieder tragfähig ist: Es dürfen weder Pfützen noch ein schmieriger Wasserfilm, tiefe Schuhabdrücke, weiche Zonen oder gelockerte Linien erkennbar sein. Im Zweifel bleibt der Platz geschlossen, bis Platzwart oder Clubverantwortliche die Freigabe erteilen. Eine feste Wartezeit gibt es nicht. Niederschlagsmenge, Drainage, Schichtaufbau, Pflegezustand, Schatten, Wind und Temperatur beeinflussen das Abtrocknen erheblich. Eine kurze Kontrolle mehrerer stark belasteter Stellen liefert deshalb bessere Hinweise als ein Blick vom Clubhaus oder eine Schätzung nach Minuten.

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Wann ist bei einem Tennisschläger ein Griffbandwechsel nötig?

Ein Griffband sollte nicht erst dann gewechselt werden, wenn es aufreisst oder sich vom Schläger löst. Glatte Stellen, nachlassende Haftung, ein schwammiges Griffgefühl oder ein Schläger, der bei feuchten Händen leichter verrutscht, zeigen oft früher, dass das Material seine Aufgabe nicht mehr zuverlässig erfüllt. Entscheidend ist weniger ein fester Kalender als der tatsächliche Zustand nach Training und Match. Spielhäufigkeit, Schweiss, Temperatur, Sand und die verwendete Bandart beeinflussen den Verschleiss stark. Wer Basisgriffband und Overgrip unterscheiden kann, erkennt schneller, welche Lage ersetzt werden muss und wann ein kompletter Neuaufbau des Griffs sinnvoll ist.

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Tennis-Doppel ohne Missverständnisse: Wer spielt den Ball in der Mitte?

Ein Ball durch die Mitte wirkt im Tennis-Doppel zunächst harmlos, erzeugt aber besonders häufig Missverständnisse. Reagieren beide Partner gleichzeitig, drohen eine Kollision und ein unkontrollierter Schlag; wartet jeder auf den anderen, fliegt der Ball unberührt vorbei. Eine vor dem Match vereinbarte Prioritätsregel schafft Orientierung, ohne die Spieler in jeder Situation an ein starres Schema zu binden. Wer den Mittelball übernimmt, hängt von der Aufstellung, der Schlagseite, dem Treffpunkt und der Bewegung zum Ball ab. Eine einfache Grundregel bildet deshalb nur den Ausgangspunkt. Während des Ballwechsels bleiben ein früher Zuruf und die besser positionierte Person entscheidend.

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