30. Oktober 2026

Jérôme Kym scheitert im Viertelfinal – Schweizer Lauf in Basel beendet

Der überraschende Erfolgslauf von Jérôme Kym an den Swiss Indoors Basel ist beendet. Der 23-jährige Aargauer unterliegt am Freitagabend, 30. Oktober 2026, dem Tschechen Jiří Lehečka im Viertelfinal mit 4:6, 2:6. Nur wenige Stunden nach seinem sensationellen Sieg gegen die Weltnummer vier Ben Shelton gelingt Kym keine weitere Überraschung. Nach 84 Minuten steht fest, dass auch der letzte Schweizer im Einzel ausgeschieden ist. Kym zeigt gegen den Weltranglisten-21. phasenweise gutes Tennis, kann seine Möglichkeiten jedoch nicht nutzen. Besonders im ersten Satz bieten sich dem Schweizer Chancen, die Begegnung in eine andere Richtung zu lenken. Lehečka bleibt in den entscheidenden Situationen abgeklärter und setzt sich dank drei erfolgreichen Breaks verdient durch. Trotz der Niederlage darf Kym auf ein aussergewöhnliches Heimturnier zurückblicken. Mit einer Wildcard gestartet, bezwingt er zunächst Arthur Rinderknech und anschliessend den topgesetzten Amerikaner Ben Shelton. Sein erster Erfolg gegen einen Top-10-Spieler und der Vorstoss in den Viertelfinal bringen ihm wichtige Weltranglistenpunkte und neuen Schwung für seine Karriere.

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Jérôme Kym schlägt Weltnummer 4 – Sensation bei den Swiss Indoors Basel

Jérôme Kym sorgt bei den Swiss Indoors Basel für eine der grössten Überraschungen des Turniers. Der 23-jährige Aargauer bezwingt den topgesetzten Amerikaner Ben Shelton, die Nummer vier der Welt, mit 6:3, 6:7 (4:7), 7:6 (7:1). Nach einem dramatischen Entscheidungssatz, in dem er eine 5:2-Führung verspielt, behält Kym im entscheidenden Tiebreak die Nerven. Um 00.40 Uhr am Freitagmorgen steht sein bisher grösster Karrieresieg fest. Der Schweizer Wildcard-Spieler beginnt mutig und gewinnt den ersten Satz dank zweier Breaks mit 6:3. Shelton gleicht im zweiten Durchgang im Tiebreak aus. Im dritten Satz führt Kym bereits mit zwei Breaks, verliert anschliessend aber vier Games hintereinander. Bei 5:6 rettet er sich mit einem Aufschlagspiel zu null ins Tiebreak, das er überraschend deutlich mit 7:1 gewinnt. Für das Schweizer Tennis ist der Erfolg ein besonderer Moment. Kym, aktuell die Nummer 222 der Welt, hatte bereits mit seinem Auftaktsieg gegen Arthur Rinderknech überzeugt. Nun steht erstmals seit 2023 wieder ein Schweizer im Basler Einzel-Viertelfinal. Dort trifft der Fricktaler am Freitagabend auf den Tschechen Jiří Lehečka, der zuvor Stan Wawrinka ausgeschaltet hatte.

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Djokovic scheitert in Basel – Struff sorgt für Sensation

Novak Djokovic ist bei den Swiss Indoors Basel überraschend im Achtelfinal ausgeschieden. Der 39-jährige Serbe verliert am Donnerstagabend, 29. Oktober 2026, gegen Jan-Lennard Struff nach einem hochklassigen Duell mit 7:6 (7:4), 5:7, 6:7 (5:7). Der Deutsche feiert damit seinen ersten Sieg im neunten direkten Duell mit dem 24-fachen Grand-Slam-Champion. Nach gut zweieinhalb Stunden entscheidet Struff die Partie mit seinem 27. Ass. Djokovic gewinnt den ersten Satz im Tiebreak und erhält im zweiten Durchgang mehrere Chancen auf eine Vorentscheidung. Doch Struff wehrt sämtliche sechs Breakbälle des Serben ab. Beim Stand von 5:5 im zweiten Satz gelingt dem Deutschen der einzige Servicedurchbruch der gesamten Begegnung. Im entscheidenden Tiebreak behält der 36-Jährige die Nerven und verwandelt seinen dritten Matchball. Für die Swiss Indoors ist das Ausscheiden ihrer grössten Attraktion ein Rückschlag. Djokovic hatte bei seinen drei früheren Teilnahmen stets mindestens den Halbfinal erreicht und 2009 sogar Roger Federer im Endspiel bezwungen. Nach seinem Auftaktsieg gegen Ugo Humbert endet die Rückkehr nach 15 Jahren nun vorzeitig. Aus Schweizer Sicht sorgt hingegen Jérôme Kym mit seinem Sieg gegen den topgesetzten Ben Shelton für einen Höhepunkt.

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